Am Todestag unseres Genius loci ging das dreieinhalb stündige Livestreaming-Event „haydn.210“ am Konservatorium – und auf der ganzen Welt – über die Bühne.

Ein Aufgebot an künstlerisch wie technisch hochmotivierten Mitarbeitern und Künstlern macht diese Novität erst möglich – und zu einem Riesenerfolg für unser kleines Haus!

Die Diversität und Internationalität der Kunst Haydns wurde auf originelle und spektakuläre Weise von verschiedenen Institutionen und Künstlern aus ganz Europa zur Darstellung gebracht: Sepp Laubner malte zum rückwärtsgespielten Finale der Abschiedssymphonie von Haydn exklusiv ein Bild, Niko Ilias König choreographierte und tanzte zu Nemeths „Tombeau digital“ im Schloss Esterhazy, die Brüder Kutrowatz spielten live im Konzertsaal „In Rot“ von Eduard Kutrowatz und Bildhauer Christian Bolt schuf zeitgleich eine Haydnbüste aus einem Eichenblock im Innenhof des Konservatoriums.

Jack Augustin Dauner spielte das D-Dur Klavierkonzert von Haydn, Studierende und Lehrende des Hauses improvisierten kollektiv zu Motiven aus Haydns „Letzten Worte“ und die JHK-Bigband begeisterte mit Sängerin Verena Göltl zum Schluss mit Hans Hausls „Creation in Swing“.

Dazwischen gab es Livestreams und Clips aus Bologna, Iasi, Jaén, La Spezia, London, Sopron, Wien und Eisenstadt – und das alles meisterhaft moderiert von Adi Hirschal.

Mit über 3000 Live-Abrufen online ist auch die internationale Beteiligung und Wahrnehmung einmalig!

Wer dieses Spektakel live verabsäumt haben sollte, kann es hier nacherleben.